Seat Tarraco (2018): Erste Fahrt

Seat Tarraco (2018): Erste Fahrt

Seat Tarraco (2018): Erste Fahrt, Infos, Motoren, Preis

Erste Fahrt im Tarraco-Prototyp!

Auf Arona und Ateca folgt der Seat Tarraco. AUTO BILD ist bereits einen Prototyp des XL-SUVs gefahren! Plus: Alle neuen Infos!

Vorstellung: Tarraco-Premiere am 18. September

Das Seat-Flaggschiff Tarraco wird am 18. September 2018 enthüllt. Im Vorfeld der Präsentation hatten die Spanier zehn Fans eingeladen, um das Mittelklasse-SUV exklusiv zu begutachten.

Länge läuft: Aus dieser Perspektive sind die 4,73 Meter des neuen Seat gut zu sehen.

In einem waren sich alle einig: Der Tarraco ist deutlich größer als erwartet. Das SUV ist mit 4,73 Metern im Vergleich zum Ateca 37 Zentimeter länger. Vor einiger Zeit teaserte Seat sein neues SUV mit einem Twitter-Video an. Der sehr kunstvoll gehaltene Clip zeigt vermutlich den neuen Tarraco unter einem Tuch verdeckt. Eigenartig ist dabei die Lichtsignatur, die stark an den schon bekannten Ateca erinnert und sich deutlich von einem zuvor schon geleakten 3D-Modell abhebt. Die Facebook-Seite MQB-Coding zeigte bereits vor einiger Zeit zum ersten Mal das gesamte SUV. Die Bilder offenbaren deutlich die Verwandtschaft des Tarraco mit Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace.

Innenraum: Seat-SUV bekommt ein neues Cockpit-Layout

Von seinen Brüdern Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace unterscheidet sich der Tarraco mit der durchgehenden Rückleuchte.

Die Grundform ist ähnlich, eine Besonderheit ist allerdings die durchgehende Rückleuchte am Heck, wie man sie von Audi A7 oder A8 kennt. Im Innenraum geht der Seat dagegen neue Wege, denn die ersten Bilder des Cockpits zeigen einen freistehenden Monitor, der auf einem leicht zum Fahrer geneigten Amaturenträger sitzt. Die Instrumente des Tarraco dürften digital sein – zumindest lässt sich das auf den ersten Innenraumbildern vermuten. Das neue SUV wird wahrscheinlich noch vor Jahresende zu den Seat-Händlern rollen. Insgesamt will Seat seine Kapazität mit den drei SUVs Arona, Ateca und Tarraco um fast 20 Prozent auf 400.000 Fahrzeuge erweitern. 

Fahren: Fahrt im getarnten Prototyp (Update!)

AUTO BILD fuhr bereits einen getarnten Prototyp des Seat Tarraco.

AUTO BILD ist bereits einen Prototyp des spanischen SUVs gefahren! Für die erste Tour hat sich AUTO BILD die Basis-Version gegriffen. Das ist beim Tarraco ein 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS, Frontantrieb und Handschaltung. Von zusätzlichem Ballast verschont, fühlt sich das SUV in den Händen des Fahrers mindestens eine Nummer kleiner an. Okay, der sportlichste ist er nicht, besitzt aber in jeder Lebenslage genügend Reserven, auch an Steigungen. Der Tarraco hält dank seiner geringen Karosserieneigung in Kurven souverän den Kurs und überzeugt mit einem Komfort, der fast jeden Geschmack abdeckt. Umso erstaunlicher, da Seat für sich in Anspruch nimmt, den Dynamiker unter den SUV-Drillingen (Seat Tarraco, Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace) auf die Räder gestellt zu haben. Von sportlicher Härte kann aber nicht die Rede sein.

SUV-Neuheiten Mittelklasse (2018, 2019, 2020 und 2022)

Motoren und Preise: Rund 32.000 Euro für den Tarraco

Die 190-PS-Versionen des SUV haben serienmäßig Allradantrieb.

Der Seat Tarraco wird rund 32.000 Euro kosten. Zum Start wird es den Spanier mit vier Motoren geben. 150 PS jeweils als Benziner oder Diesel sowie 190 PS, ebenfalls als Benziner und Diesel. Die stärkeren Versionen sind immer mit Allrad und DSG-Getriebe verheiratet, die schwächeren kommen auch mit Frontantrieb und Sechsgang-Handschalter. 2020 soll außerdem ein Plug-in-Hybrid folgen, dessen Hardware vom E-Golf 8 stammen dürfte. Sogar einen reinen E-Crossover will Marken-Chef Luca de Meo nicht ausschließen: "Da ist noch alles möglich – zum Beispiel ein von Seat neu gestaltetes Modell aus dem VW-Elektrobaukasten."

Seat Tarraco (2018): Erste Fahrt

Autoren: Michael Gebhardt, Andreas Huber, Katharina Berndt, Elias Holdenried, Tomas Hirschberger

Stichworte:

SUV

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