Bildergalerie Mercedes GLC Facelift (2019)

Bildergalerie Mercedes GLC Facelift (2019)

Mercedes GLC Facelift (2019): alle Infos, Test und Preise

Mercedes hat den GLC aufgefrischt!

Mercedes gönnt seinem Mittelklasse-SUV GLC ein sanftes Facelift mit MBUX-Infotainment und C-Klasse-Motoren. AUTO BILD saß schon drin und hat die Preise!
Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit spendiert Mercedes seinem Mittelklasse-SUV GLC eine umfangreiche Modellpflege. Das Facelift wurde auf dem Genfer Salon vorgestellt.

Vorstellung: Die Optik wurde behutsam modernisiert

Die LED-Rückleuchten bekommen eine neue Leuchtgrafik und werden etwas schmaler.

Äußerlich halten sich die Veränderungen in Grenzen: Die serienmäßigen LED-Scheinwerfer werden etwas schmaler und passen so besser zur aktuellen Designsprache von Mercedes. Wem die Serien-Beleuchtung nicht reicht, kann die aufpreispflichtige Multibeam-LED-Lichttechnik bestellen. Dank des dezent modernisierten Kühlergrills wirkt die Front insgesamt flacher und bulliger. Die neue Version des Grills trägt doppelte Lamellen und ein Gitter im Rautenmuster. Die Mercedes-Designer haben das SUV äußerlich mit insgesamt mehr Chrom aufgewertet. Die LED-Rückleuchten tragen eine neue Leuchtengrafik. Das optionale Optikpaket "AMG-LINE" beinhaltet unter anderem einen verchromten Kühlergrill in Diamant-Optik und eckige Auspuffblenden. Der überarbeitete GLC ist schon bestellbar, im Juli 2019 werden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Die Preise starten bei 47.725 Euro.

Bildergalerie: Autosalon Genf 2019

Innenraum und Connectivity: MBUX jetzt auch im GLC

AUTO BILD machte in Genf die Sitzprobe im neuen GLC.

Auf dem Autosalon in Genf machte AUTO BILD die Sitzprobe im neuen GLC: Bereits beim Einstieg wird klar – hier herrscht Evolution statt Revolution. Mercedes hat den GLC äußerst behutsam angefasst. Das führt dazu, dass man sich sofort zu Hause fühlt und sich ab der ersten Sekunde auskennt. Das Armaturenbrett und die Bedienelemente der Mittelkonsole sind mit denen des Vorfacelifts identisch. Das Lenkrad hingegen ist neu. Jetzt erhält auch das Volant des GLC die Touchflächen zur Bedienung des Kombiinstruments und des Infotainments. Hier kommt ab dem Facelift MBUX zum Einsatz. Anders als bei der C-Klasse, der das neue Infotainment noch vorenthalten wird, lässt sich das SUV somit in vielen Punkten per Sprache steuern. Der Messe-GLC kommt mit dem großen 10,25-Zoll-Monitor in der Mitte des Armaturenbretts, in der Basis sind es sieben. Mit dem neuen System verschwindet auch der Command-Controller in der Mittelkonsole und wird gegen ein Touchpad ersetzt. Das serienmäßige, voll digitale Kombiinstrument behält die alte Tubenform im Randbereich, erhält aber die volle MBUX-Funktionalität. Aus diesem Grund muss der GLC aber auf ein Widescreen-Cockpit verzichten. Im Fond bleibt der GLC gewohnt geräumig. Personen mit 1,80 Metern Körpergröße nehmen in der zweiten Reihe problemlos Platz. Die Verarbeitung ist in allen Punkten tadellos.

Fahren: Fahrspaß mit C-Klasse-Motor

Video: Mercedes GLC Facelift (2019)

Frischer GLC bekommt MBUX

Bereits vor der Premiere konnte AUTO BILD in Nordschweden einen Prototyp fahren. Erster Eindruck: Das Verstellfahrwerk und die Sportlenkung aus dem GLC-Coupé machen das Auto deutlich dynamischer. Klassischen Fahrspaß vermittelt der aus der C-Klasse bekannte Zweiliter-Benziner mit 258 PS und 48-Volt-Bordnetz. Kaum merklich lässt der Riemenstarter den Motor an. Gespeicherte Bremsenergie wird direkt beim Beschleunigen zurückgegeben, im Zusammenspiel mit der Neun-Stufen-Wandlerautomatik eine souveräne und harmonische Einheit. Vor allem, wenn sich die rund 15 Prozent Verbrauchsersparnis auch im Alltag realisieren lassen.

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Ausstattung: Neue Assistenten sorgen für mehr Sicherheit

Der Farbton Graphit-Grau ist neu im Programm.

Mercedes wertet die Sicherheitsausstattung mit einigen, bereits aus anderen Modellen bekannten Assistenzsystemen auf. Der GLC hat jetzt zum Beispiel einen aktiven Abstands-Assistenten an Bord, der im Notfall selbstständig abbremst und bei stockendem Verkehr von selbst wieder anfährt. Das SUV hilft im Stau übrigens auch dabei, eine Rettungsgasse zu bilden. Außerdem hält es sich auf Wunsch an alle bestehenden Tempolimits. Der Assistent ist nämlich an die Verkehrszeichenerkennung gekoppelt und regelt die Geschwindigkeit bei der Veränderung der Tempo-Beschränkung entweder hoch oder runter. Selbstverständlich überwacht der GLC auch den toten Winkel und hilft beim Halten, beziehungsweise dem Wechseln der Spur. Gegen Aufpreis parkt der Mercedes auch selbstständig ein und aus. Wenn der Fahrer die Tür öffnen möchte und sich von hinten ein Fahrrad oder ein Auto nähert, wird er vom Fahrzeug durch einen optischen und akustischen Hinweis gewarnt. Mit dem Facelift sind für den GLC die neue Farbe Graphit-Grau und insgesamt vier neue Felgen-Designs erhältlich, die zwischen 18 und 20 Zoll groß sind.

Motoren und Technik: Vierzylinder der nächsten Generation (Update!)

Bei den Dieselmotoren betreibt Mercedes eine aufwendige Abgasreinigung.

Mercedes will das Facelift des GLC auch als 300 e Plug-in-Hybrid anbieten. In der zweiten Jahreshälfte 2019 soll das Modell verfügbar sein. Die voll elektrische Reichweite könnte zwischen 40 und 50 Kilometern liegen. Ansonsten wurde die restliche Motorenpalette komplett ersetzt: Unter der Haube werkelt jetzt die neueste Generation der Vierzylinder-Aggregate. Zum Marktstart im Juli 2019 ist der GLC nur mit Selbstzündern verfügbar. Allrad ist bei allen Versionen Standard. Beim später folgenden Basisbenziner 200 4Matic handelt es sich um einen 197 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinder. Darüber rangiert der gleich große 300 4Matic mit 258 PS. Bei beiden Ottomotoren handelt es sich um Mildhybride mit einem 48-Volt-Bordnetz und einem riemengetriebenen Starter-Generator. So lernt der GLC das Boosten, Segeln und Rekuperieren, was den Benzinverbrauch deutlich nach unten drückt. So soll das Mittelklasse-SUV laut Norm nur 7,1 Liter verbrauchen. Bei den Dieseln handelt es sich ebenfalls um eine komplett neue Generation von Vierzylindern. Den Einstieg bildet der 163 PS starke und 47.725 Euro teure 200 d 4Matic. Leistungshungrigere Dieselfans können zum 220 d 4Matic mit 194 PS greifen. Die stärkere Version schlägt mit 49.486 Euro zu Buche. An der Spitze wird später der 245 PS starke 300 d 4Matic stehen. Die Selbstzünder verfügen über einen zweiten SCR-Kat, der am Unterboden sitzt, und sind immer an eine Neungangautomatik gekoppelt. Der GLC bekommt mit dem Facelift die "Dynamic Body Control". Dabei handelt es sich um stufenlos verstellbare Dämpfer. So kann der Fahrer die Räder an der Vorder- und Hinterachse separat verstellen.

Bildergalerie Mercedes GLC Facelift (2019)

Autoren: Elias Holdenried, Malte Büttner, Andreas Huber

Stichworte:

Kompakt-SUV

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