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Audi Q3 II (2018): Vorschau

— 13.10.2015

Audi rüstet den Q3 auf

Der nächste Audi Q3 kommt mit markanterer Optik und sparsameren Motoren. Und er wächst um eine halbe Nummer, um so Platz für den neuen Q1 zu schaffen.

Video: Neuer Audi Q3 (2018)

Neuer Q3 wird größer

Erst 2011 wurde der Audi Q3 vorgestellt, trotzdem ist er schon in die Jahre gekommen. Seine Architektur ist betagt, das rückständige Infotainment begeistert nicht mal mehr die Atari-Generation. Kurzum: Es gibt viel Spielraum für Verbesserungen. Den will Audi auch nutzen. Schließlich muss der Q3 nicht nur BMW X1 und Mercedes GLA Paroli bieten – er hat mit dem neuen VW Tiguan und den Crossover-Modellen von Seat und Skoda auch konzernintern starke Gegner. Außerdem muss er ein gutes Stück wachsen, braucht Audi doch unterhalb Platz für den Q2, der schon 2016 an den Start geht.

Mehr Platz und sattere Optik

Der modulare Querbaukasten (MQB) schafft mehr Platz im Innenraum, bringt die Elektronik auf den neuesten Stand, ist viel flexibler in Bezug auf Länge, Breite und Radstand. Das Maßkonzept richtet sich zwar am Tiguan II aus, doch auch der Q3 profitiert von der steiferen und leichteren Bauweise sowie vom noch effizienteren Gleichteilekonzept. Die Länge dürfte von 4,39 auf 4,45 Meter wachsen, der Radstand von 2,60 auf 2,65 Meter.

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Weil der Q3 außerdem rund fünf Zentimeter breiter, aber keinen Deut höher wird, liegt der Wagen optisch viel satter auf der Straße. Zu diesem Effekt tragen auch die dezent ausgestellten Radhäuser bei. Eine Langversion, wie sie Skoda und VW planen, kommt für Audi nicht infrage. Der Vertrieb fände ein Q3 Coupé zwar spannend, hadert aber mit zu geringen Stückzahlen, wenn es ein betont dynamischer Zweitürer sein soll. Für den Fall, dass Porsche einen Macan Junior baut, müsste das Projekt natürlich neu gerechnet werden.

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Der neue Q3 wächst um gut fünf Zentimeter. Dank des MQB gibt es für die Passagiere mehr Platz.

Interieur und Cockpit des Q3 orientieren sich am A4 und am neuen Tiguan. Das bedeutet nicht unbedingt einen Bruch mit der alten Bedienlogik, doch auch dieser Audi macht einen Schritt weg vom MMI-Konzept und hin zum Touchscreen. Für Gestensteuerung, automatisches Parken und autonomes Fahren ist es in dieser Preisklasse noch zu früh. Die Instrumentierung kann gegen Aufpreis jedoch stufenweise erweitert werden. Analoge Skalen sind Serie, die Digitalanzeigen mit großer Kartendarstellung und das Head-up-Display kosten extra. Die Gepäckraumklappe gibt eine breitere Öffnung frei, die Ladekante wird abgesenkt, die Fondsitze lassen sich vielfach verstellen. Der Kofferraum nimmt dem Vernehmen nach von 356 auf 400 Liter zu.

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Keine Dreizylinder, aber Hybrid

Der Konzernbaukasten bietet zahllose Möglichkeiten der Vereinheitlichung und der Differenzierung. So bleibt Audi zum Beispiel beim RS Q3 dem markentypischen Fünfzylinder treu. Allerdings wird schon ab 2016 eine neue Generation mit Alu-Block und einer von 340 auf 367 PS gesteigerten Leistung verbaut. Einen ähnlich bulligen Treibsatz haben die Brüder von VW, Seat und Skoda nicht. Audi-spezifisch ist auch der Hybridantrieb im Q3 e-tron (ab 2019). Die Basis-Technik stammt zwar von VW, doch die höhere Systemleistung von 220 PS bleibt den vier Ringen vorbehalten. Zusätzlich zum Plug-in soll es auch einen Mildhybriden geben. In Verbindung mit dem 12-V-Bordnetz und einer zweiten Batterie reicht die Leistung von 15 kW aus, um kurze Strecken rein elektrisch zuückzulegen. Denkbar wäre auch noch ein rein elektrisch betriebener Q3, der die Technik des E-Golf nutzt. 
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Anders als BMW plant Audi keine Dreizylinder-Offensive. Stattdessen wird der Vierzylinder weiterentwickelt, wobei man sich mittelfristig auf zwei Hubräume – 1,5 und 2,0 Liter – konzentrieren will. Zunächst bleibt es jedoch beim 1,4-Liter-Benziner mit unverändert 150 PS sowie bei vier verschiedenen Zweiliter-Aggregaten. Beim TFSI erwarten wir 180 und 220 PS, beim TDI sind 150 und 190 PS angesagt. In Lauerstellung: ein rund 300 PS starker SQ3 und ein Biturbo-Diesel mit 224 PS. Ab 200 PS gibt’s Siebengang-S-tronic und quattro.

Mit 30.000 Euro auf Q5-Niveau

Mit dem neuen Q3 dürfte die 30.000-Euro-Schallmauer selbst für die Grundmodelle fallen. Obwohl auch der nächste Q5 preislich eine halbe Stufe nach oben wandert, bleibt zwischen Q3 und Q5 bei einigen Motorisierungen nicht viel Freiraum. Für Ausstattungspakete müssen die Q3-Kunden künftig ebenfalls mehr Geld in die Hand nehmen – Vorsprung durch Technik will bezahlt werden.

Autoren: Georg Kacher, Michael Gebhardt

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