Audi A1 (2018): Vorschau und Erlkönig

Audi A1 (2018): Vorschau und Erlkönig

— 02.01.2017

Neuer A1 zum ersten Mal erwischt!

Die AUTO BILD-Erlkönigjäger konnten zum ersten Mal den neuen A1 fotografieren. Zukünftig fährt der Kleinwagen nur noch als Fünftürer vor. Dafür gibt's Allradantrieb auch für die schwächeren Motoren.

Anfang 2018 präsentiert Audi den neuen A1. Die AUTO BILD-Erlkönigjäger haben den Kleinwagen beim Kältetest in Skandinavien erwischt. Die wichtigste Neuerung war allerdings bereits vorher raus: Der Dreitürer wird ersatzlos gestrichen, weitere Varianten sind zunächst nicht geplant. Plug-in-Hybrid-und Elektro-Variante sind ebenfalls gestrichen. Allein der Mildhybrid gilt als gesetzt, seine kleine Batterie kann mit 8 bis 10 kW Leistung den Verbrenner aber nur minimal ergänzen. Der Strom fließt in Nebenaggregate, dient nicht zum emissionsfreien Fahren.
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Der neue A1 wird sportlich-elegant

Die zweite A1-Generation wandelt sich vom schmalen und hochbeinigen Pummel zum sportlich-eleganten Modell.

Die zweite A1-Generation wandelt sich vom schmalen und hochbeinigen Pummel zum sportlich-eleganten Modell. Das Auto wird breiter und flacher, der Radstand legt geringfügig zu, Grill und Scheinwerfer wirken erwachsener, auf der kantigeren Karosserie sitzen ebenso scharf geschnittene Fenster. Insgesamt wirkt der Wagen moderner und weniger betulich – eine Art A1 plus mit mehr Platz im Fond, bequemerem Einstieg und größerem Gepäckabteil. An der Qualität des Innenraums gab es nicht viel zu verbessern, wohl aber an der Bedienung und am Infotainment. Hier übernimmt Audis Kleinster sogar den einen oder anderen Elektronikbaustein von Audis Größtem, dem nächsten A8. Das Cockpit ist im Prinzip ein leicht entfeinertes A4-Derivat.

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Allrad auch für schwächere Motoren

Für den A1 gibt es künftig auch Allrad mit kleineren Motoren.

Unter dem Blech vollzieht der A1 den Wechsel zum zeitgemäßen, weil leichteren und steiferen MQ-Baukasten. Neu im Angebot sind Drive Select mit Adaptivfahrwerk, besseres LED-Licht und eine ganze Reihe nützlicher Assistenzsysteme. Der Allradantrieb, der aktuell dem S1 vorbehalten ist, soll ab 2018 auch in schwächer motorisierten Varianten angeboten werden. Die 1,4-Liter-Aggregate fliegen raus. Die schwächere Version wird durch einen 1,0-Liter-Dreizylinder ersetzt, die 150-PS-Ausführung macht Platz für einen gleich starken 1,5-Liter-Vierzylinder. Als Ersatz für den 1.8 TFSI mit 192 PS erwarten wir eine 2,0-Liter-Maschine mit 200 PS, die im S1 auf 250 PS und im noch nicht beschlossenen RS 1 sogar auf 300 PS kommen soll. Die Preisliste dürfte von knapp 17.000 bis deutlich über 30.000 Euro reichen. Bleibt noch die Frage nach dem Q1, das Gegenstück zum VW T-Cross auf Polo-Basis. Die Antwort aus Ingolstadt: reizvoll, aber zu wenig Vorsprung durch Technik.

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Gebrauchten Audi A1 ab 10.000 Euro kaufen

Nobler Stadtflitzer: Einen gebrauchten Audi A1 gibt es ab 10.000 Euro.

Wer nicht bis 2018 warten möchte, jedoch auch nicht über die nötige Portokasse für einen neuen Audi A1 verfügt, sollte sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt umschauen. Gepflegte Exemplare mit einer Laufleistung unter 100.000 Kilometern gibt es schon ab rund 10.000 Euro. Dafür gibt es den 1.2 TFSI mit 86 PS. Im Mittelfeld bei den Benzinern rangiert der 1.4 TFSI mit 122 bis 185 PS, der ab 11.000 Euro beim Händler steht. Das Topmodell S1 mit 231 PS (2.0 TFSI) ist ab 31.000 Euro zu haben. Die Diesel starten bei 11.000 Euro für den Einstiegsdiesel (1.6 TDI) mit 90 PS. Noch mehr Dampf bietet nur noch der 2.0 TDI mit 143 PS für den rund 14.000 Euro fällig sind. Das macht Ärger: Wieder einmal die Steuerketten, wobei meistens der 1.2 TFSI betroffen ist. Noch häufiger klagen Kunden über Vibrationen in der Kraftübertragung in Verbindung mit dem DSG. Fahrer des 1.4 TFSI mit 185 PS monieren häufig zu hohen Ölverbrauch. Ebenfalls gibt es häufig Probleme mit verschlissenen Kupplungen. Unabhängig von der Motorisierung ärgern sich viele A1-Fahrer über knackende Lautsprecher und defekte Fensterheber.

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Audi A1 (2018): Vorschau und Erlkönig

Autoren: Michael Gebhardt, , Georg Kacher

Stichworte:

Allradantrieb

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