Bildergalerie Land Rover Defender (2019)

Land Rover Defender (2019): Innenraum, Leak, Marktstart, Motor

Das ist der neue Defender!

Den Land Rover Defender kennt jeder. Und fast jeder liebt ihn. Jetzt kommt die Neuauflage. AUTO BILD hat erste Infos und ein Leakbild, das die Seitenansicht zeigt!
Land Rover arbeitet am Nachfolger des eingestellten Defender. Jetzt ist auf Twitter ein Bild aufgetaucht, auf der erstmals die ungetarnte Seitenansicht des Offroaders zu erkennen ist. Es handelt sich dabei um eine Animation des Geländewagens, die auf dem digitalen Kombiinstrument eines Prototyps angezeigt wurde. Eins ist auf jeden Fall zu erkennen: Der Defender wird zwar deutlich moderner und wirkt ziemlich futuristisch, behält aber gleichzeitig seine typischen Ecken und Kanten. Außerdem gibt es bereits Hinweise auf den Marktstart: Laut Land Rover werden die Teilnehmer der Invictus Games (eine paralympische Sportveranstaltung für versehrte Soldaten) im Mai 2020 zu den Ersten zählen, die den neuen Defender fahren werden. Dementsprechend dürfte das Auto kurze Zeit später, wahrscheinlich im Sommer 2020, zu den Händlern rollen. Präsentiert wird der neue Defender noch 2019.

Das Leak zeigt, dass der Defender ein voll digitales Kombiinstrument bekommt.

Im Februar 2019 wurde bereits ein Bild des Innenraums geleakt. Ein mittlerweile gelöschter Twitter-Account zeigte das Cockpit des englischen 4x4. Der Defender erhält ein voll digitales Kombiinstrument und ein Lenkrad mit Multifunktion und mutmaßlichen Touchflächen. Mithilfe von kleinen Einlegern mit angedeuteten Verschraubungen soll das Volant einen handfesten Eindruck machen. Anders als beim Discovery verzichtet Land Rover auf die Gangwahl per Drehknopf und setzt dagegen wieder auf einen richtigen Schaltknauf. Nettes Detail: Auf den Pedalen ist "Go" und "Stop" zu lesen. Der Beifahrer findet einen Defender-Schriftzug auf dem Dekor des Armaturenbretts vor sich.

Optisch immer noch klare Kante

Beim Design bleibt sich der Defender treu. Trotz leicht gebogener und flacher stehender Frontscheibe sowie insgesamt geglättetem Gesicht trotzt auch der kommende Defender sehr aufrecht dem Wind. Die beim Prototyp offenbar geteilte Hecktür bildet einen fast senkrechten Abschluss, die Seitenscheiben zeigen vergleichsweise wenig Einzug – der Defender bleibt optisch also der Kante verpflichtet.

Klare Kante: Auch die nächste Generation des Defenders setzt auf ein prägnantes Blechkleid.

Aus Insiderkreisen verlautet allerdings, dass die Scheinwerfergrafik sich der aktuellen Land-Rover-Mode annähert. Gleichzeitig versprechen die Kenner der Szene, dass der Defender eine vollkommen eigenständige Front behalten wird. Die Abmessungen des Geländegängers dürften in etwa auf dem Niveau des 2016 offiziell ausgelaufenen Vorgängers liegen. Der vermutlich wieder aufgelegte Dreitürer (bisher 3,90 Meter) dürfte also um die vier Meter liegen, der zuletzt immerhin schon 4,79 Meter lange Fünftürer klar unter der Fünfmeter-Marke bleiben. Für weitere Karosserievarianten wie etwa einen Pick-up gibt es derzeit keine Hinweise.

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Gebrauchtwagensuche: Land Rover Defender

Unter der Haube wäre auch ein E-Motor möglich

Zukunftssicher: Der Defender könnte ab 2019 auch mit Hybrid- oder reinem Elektroantrieb kommen.

AUTO BILD erwartet weder Leiterrahmen noch Starrachsen wie bisher, sondern eine selbsttragende Karosserie mit Einzelradaufhängung. Das moderne Chassis wird ähnlich auch beim Discovery verwendet. Antriebsseitig werden die Briten vorerst nicht auf Verbrenner verzichten können. Wir erwarten Vier- und Sechszylinder, ein V8 wie im 2018er 70-Jahre-Jubiläumsmodell dürfte ausgeschlossen sein. Dafür ist die Plattform auf alle denkbaren Elektrifizierungsversuche vorbereitet. Mild-Hybrid, Plug-in-Hybrid oder reiner Elektroantrieb – alles geht, nichts muss. Erhalten bleiben muss allerdings die Offroad-Kompetenz – was intern bestätigt wird.

Land Rover Defender gebraucht ab 18.000 Euro kaufen

Wurde der Defender bereits für den Geländeeinsatz ausgerüstet, starten die Preise bei 24.000 Euro.

Der Defender hat mittlerweile Kultstatus erreicht – entsprechend entwickeln sich auch die Preise für gebrauchte Exemplare. Gepflegte Exemplare des Offroaders kosten gebraucht mindestens 18.000 Euro. Dafür gibt es dann aber auch immerhin die Langversion "110" mit einem 122 PS starken Ford-Diesel. Wurde der Landi bereits umfangreich für den Geländeeinsatz ausgerüstet, starten die Preise bei 24.000 Euro. Doch es geht auch anders: Wer den Defender im Alltag nur als Spaßauto nutzen möchte, der muss deutlich weniger einplanen. Ehemalige Militärfahrzeuge gibt es schon für 8000 Euro. Worauf sollten Interessenten achten? Besondere Aufmerksamkeit verdienen Elektrik und Getriebe. Ein typisches Problem ist auch die Kontaktkorrosion zwischen dem Stahltragwerk und der Alubeplankung.
Alles auf einen Blick: Gebrauchte Land Rover Defender
Gerald Czajka

Gerald Czajka

Fazit

Land Rover überführt den Defender in die Neuzeit. Und scheint der Ikone dabei ihren eigenen Charakter zu lassen. Gut so. Einen weichgespülten Defender würden die Fans wohl kaum akzeptieren.

Stichworte:

SUV

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