Dass die meisten Hersteller bereits ein festes Datum fürs Verbrenner-Aus festgelegt haben, spürte man bereits bei den Auto-Neuheiten 2024 und 2025: Klassische Verbrenner ohne jegliche Elektrifizierung – also weder Mild-, Voll- noch Plug-in-Hybridantrieb – sind unter den Neuwagen eine Seltenheit geworden. Bis auf ein paar Ausnahmen wird sich daran auch 2026 nichts ändern. Ein Überblick!
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Kia fährt den K4 an den Start, VW hat mit ID.Polo, ID.Cross, ID.3 und ID.4 (der dann ID.Tiguan heißen wird) sehr viele E-Autos im Portfolio, und Renault bringt den Twingo im Retrodesign zurück. Aber nicht nur Vernunftautos stehen 2026 auf dem Plan. Kraftpakete wie der Porsche Cayenne Electric, der immer mit Allradantrieb und in der Spitze mit 1156 PS an den Start gehen wird, kommen ebenso wie das lange angekündigte Elektro-Modell Ferrari Luce.
Neben den Weltneuheiten haben die Hersteller auch eine ganze Reihe von Modellpflegen und Facelifts angekündigt. Darunter Verkaufsschlager wie der Opel Astra, aber auch Preis-Helden wie Dacia Sandero und Jogger werden modernisiert. (Wichtige Tipps zum Neuwagenkauf im Internet!)

Die meisten neuen Modelle werden elektrifiziert sein

Die Elektrifizierung macht vor großen Namen nicht halt. Der nächste Mercedes GLB folgt dem CLA und kommt ebenfalls mit einem reinen Elektroantrieb; ebenso der erst kürzlich vorgestellte BMW i3, der sich die Technik mit dem Ende 2025 gestarteten iX3 teilt. Auch der VW Polo wird erstmals – nach über 20 Millionen verkauften Einheiten – vollelektrisch vom Band laufen. Und der Audi A2 kehrt zurück – als A2 e-tron bildet er ab Herbst 2026 den Einstieg in Audis Elektrowelt.
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Alle Auto-Neuheiten 2026

Diese drei Autos sind 2026 besonders wichtig

VW ID.Polo: ein Erfolgsmodell auf Elektrokurs

Elektroautos sollen heute vor allem eines sein: erschwinglich. Das hat VW zuletzt mit dem ID.3 zwar anvisiert, aber bei einem Basispreis von über 30.000 Euro war klar: Da muss noch mehr gehen. In genau diese Lücke wollen die Wolfsburger jetzt mit dem langersehnten ID.Polo vorrücken und damit auch den Polo nach über 20 Millionen verkauften Einheiten erstmals zum Stromer machen.
Technisch wird eine modifizierte Version des MEB-Baukastens in dem E-Auto stecken, die erstmals auf einen elektrischen Frontantrieb setzt. Dazu kommen zwei verschiedene Akkugrößen mit 37 und 52 kWh und Leistungen zwischen 116 und 226 PS. Der stärkere Motor soll dem Spitzenmodell ID.Polo GTI vorbehalten bleiben, der ebenfalls 2026 sein Debüt feiert.

Mercedes GLB: der CLA für die, die mehr Platz brauchen

Mercedes schickt den GLB in die zweite Runde. Nachdem die Schwaben das SUV zunächst parallel als Verbrenner und als reines E-Auto angeboten hatten, wird sich das mit der neuen Generation ändern. Als drittes Modell der Marke nach CLA und CLA Shooting Brake wird der neue GLB die MMA-Plattform nutzen und damit vorrangig zum Stromer. Eine Hybridversion wird es – ebenso wie beim CLA – später auch geben.
An einigen Tugenden der Vorgänger-Generation hält Mercedes beim neuen GLB aber fest – so wird auch die neue Generation optional als Siebensitzer vorfahren. Damit ist der GLB trotz identischer Außenlänge die deutlich praktischere Alternative zum CLA.

Skoda Epiq: der Elektro-Kamiq

Eigentlich sollte der Skoda Epiq – ein elektrisches SUV im Kamiq-Format – bereits 2025 an den Start gehen. Jetzt wurde der Verkaufsstart allerdings um ein Jahr nach hinten verlegt. Doch Skoda steht nicht mit leeren Händen da und hat bereits ein Konzeptfahrzeug präsentiert, das optisch recht seriennah wirkt.
Schon vor der Premiere hat Skoda Details zu den Antrieben verkündet. Die Basis heißt Epiq 35 und kommt mit 116 PS, gefolgt vom Epiq 40 mit 135 PS. Diese beiden Varianten haben eine 37-kWh-Batterie, die bis zu 315 Kilometer nach WLTP ermöglichen soll. Das stärkste Modell ist der Epiq 55 mit 211 PS und 51,7 kWh großem Akku. Dessen WLTP-Reichweite gibt Skoda mit bis zu 430 Kilometern an.