Verbrenner-Ausstieg: Audi, BMW, VW, Volvo, Elektro

Bei VW sterben die Verbrenner aus – für den Polo der Anfang vom Ende?

VW und Audi bremsen die Entwicklung neuer Benzin- und Dieselmotoren – das könnte bald Folgen für den Polo haben. So lange kriegen Sie noch einen Verbrenner!
VW-Markenchef: "keine neue Verbrenner-Familie"
VW mit eigener Einheitsbatterie
Audi entwickelt keine Verbrennungsmotoren mehr
BMW will "das grünste E-Auto" bauen
Volvo ab 2030 rein elektrisch – Vorreiter XC40 und C40
Weitere Autobauer kündigen Verbrenner-Abschied an

Im Hause Volkswagen werden Benzin- und Dieselmotoren offenbar langsam, aber sicher abgewürgt. "Aktuell gehe ich nicht davon aus, dass noch einmal eine komplett neue Motorenfamilie an den Start geht", sagte VW-Markenchef Ralf Brandstätter der "Automobilwoche" (kostenpflichtig) zum Thema Verbrenner. Stattdessen wolle man die derzeit genutzten Aggregate weiterentwickeln und sie auch auf neue, strengere Abgasnormen wie Euro 7 vorbereiten.
E-Auto-Zubehör

Heidelberg Wallbox Home Eco 11 kW

Preis*: 449,54 Euro

Morec Typ 2 Dreiphasig EV-Ladestation 11 kW

Preis*: 569,99 Euro

EV OneStop Simple Universal Ladegerät 7,2kW

Preis*: 376,99 Euro

Morec Tragbares EV Ladekabel 3,6 kW

Preis*: 245,99 Euro

*Preise: Stand 12.01.2021
Im Zuge dessen wird bereits über das Aus des VW Polo spekuliert. Denn als Brandstätter auf einer Strategie-Pressekonferenz Anfang März 2021 die künftigen Kernmodelle von VW aufzählte (Golf, Tiguan, Passat, Tayron/China, T-Roc), fehlte der Name des seit 1975 gebauten Topsellers, der 2021 noch ein Facelift bekommt. Möglicher Grund: Eine Elektrifizierung des Polo könnte zu kostspielig sein. Zu erwarten sind bis spätestens 2025 weitere Elektro-Kleinwagen aus der ID-Familie wie der ID.1, der weniger als 20.000 Euro kosten könnte. Passend dazu hat auch Konzerntochter Seat gerade für 2025 ein urbanes Elektrofahrzeug in diesem Preissegment mit einer jährlichen Stückzahl von 500.000 angekündigt.

VW plant eigene Einheitsbatterie für E-Autos

Laut VW-Pkw-CEO Brandstätter wird der Marktstart eines Klein-Stromers von 2027 auf 2025 vorgezogen.

©Matthias Leitzke/Volkswagen AG

Überhaupt hat bei VW die Elektro-Zukunft längst begonnen, auch wenn man sich wie andere deutsche Autobauer noch bedeckt hält, wenn es um einen konkreten Zeitpunkt für ein mögliches Auslaufen von Benzinern, Dieseln und Mischantrieben geht. So mausern sich die Wolfsburger immer mehr zum deutschen Tesla, wollen bereits in diesem Jahr 450.000 elektrifizierte Fahrzeuge absetzen. In Kürze geht mit dem Elektro-SUV VW ID.4 die zweite Baureihe der Elektroauto-Familie in die Auslieferung. Zudem plant der Konzern eine eigene Einheitsbatterie für E-Autos. Bis Ende des Jahrzehnts sollen sechs Gigafabriken für konzerneigene Batterien in Europa entstehen, um den immer größer werdenden Akku-Bedarf des Konzerns sicherzustellen.

Audi entwickelt keine Verbrennungsmotoren mehr

Zuvor hatte mit Audi der zweite wichtige Motorenproduzent des Volkswagen-Konzerns das Ende des Verbrennungsmotors avisiert. Auch die Ingolstädter werden schon bald – so wie viele andere Hersteller – statt auf Benzin und Diesel voll auf Elektro setzen. "Wir entwickeln keine Verbrenner mehr", sagte Audi-Chef Markus Duesmann der "FAZ" (kostenpflichtig). An der bestehenden Motorenfamilie werde zwar mit Blick auf neue Emissionsrichtlinien weitergearbeitet, dennoch hätten die Verbrennungsmotoren keine Zukunft. Die kommende strenge Abgasnorm Euro 7 mache eine Entwicklung extrem schwierig, zudem sei die gesamte Branche im Wandel. "Unsere Industrie steckt in einer gewaltigen Transformation weg vom Verbrennungs- hin zum Elektromotor", so Duesmann weiter. (Zum Kostenvergleich und zum Pro und Kontra E-Auto vs. Benziner/Diesel)
Bis 2025 will Audi laut Duesmann 20 E-Autos im Portfolio haben. Erst vor Kurzem hatte die VW-Premiumtochter mit dem e-tron GT für Aufsehen gesorgt. Nach dem 150.000 Euro teuren Luxusmodell sollen nun günstigere Modelle folgen, verspricht Duesmann – zum Beispiel der Q4 e-tron, der erste Audi auf der MEB-Konzernplattform. Das Elektro-SUV soll nur einen Bruchteil des e-tron GT kosten und Kunden den Einstieg in die Elektromobilität bei Audi erleichtern.

BMW will "das grünste E-Auto" bauen

Der iX soll für BMW ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum "grünen Hersteller" werden.

©BMW Group

Mit seiner Ankündigung liegt Audi im Trend. Auch BMW kündigt acht Jahre nach der Premiere des i3, dem ersten komplett neu entwickelten E-Auto Deutschlands, einen Strategie-Schwenk an. Der soll spätestens 2025 beginnen, nach jahrelanger Zurückhaltung im Bereich der Elektromobilität. "Kompromisslos elektrisch, digital und zirkulär" solle BMW werden, so Unternehmenschef Oliver Zipse. Von einer "kompromisslos für elektrische Antriebe optimierten Gesamtfahrzeugarchitektur", einer "neu entwickelten Antriebs- und Batteriegeneration" sowie einem "radikal neuen Niveau von Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus" ist die Rede. Nach dem i3 und dem iX3 fährt BMW gerade das Elektro-SUV iX vor; bis 2030 soll die Hälfte aller verkauften Fahrzeuge vollelektrisch sein. Zipses Ziel: "Das grünste E-Auto kommt von BMW."

Volvo ab 2030 rein elektrisch – XC40 und C40 als Vorreiter

Ohne Smartphone und Internet geht beim Volvo-Kauf bald nicht mehr viel.

©Volvo Car

Bei Volvo Cars laufen ab 2030 nur noch reine Elektroautos vom Band. Selbst Hybridfahrzeuge wollen die Schweden, die zum chinesischen Geely-Konzern gehören, im neuen Jahrzehnt nicht mehr anbieten. Volvos Wandlung liegt begründet in einem ambitionierten Klimaplan, aber auch in einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach E-Autos. Bis zur Euro-7-Einführung im Jahr 2025 soll der Anteil reiner Elektromodelle auf rund die Hälfte steigen, der Rest soll dann aus Hybridmodellen bestehen. Laut Präsident Hakan Samuelsson konzentriert sich Volvo Cars "voll und ganz darauf, eine führende Position im schnell wachsenden Premium-Elektroauto-Segment einzunehmen". Dafür soll auf den XC40 Recharge (2022) und den gerade vorgestellten C40 Recharge (2021) eine ganze Modelloffensive an Stromern folgen. Zudem verlagert Volvo Cars den Direktvertrieb seiner Pkw ins Internet. Allerdings sollen Vertragshändler weiter Anlaufstelle für die Kunden bleiben und für Beratung, Probefahrten, Auslieferung oder Wartung zuständig sein.

Gebrauchtwagen mit Garantie

12.500 €

Renault ZOE LIFE Batteriemiete Option auf Z E 40 Paket, Elektro

7.600 km
43 kW (58 PS)
06/2019
Zum Inserat
Elektro, 15.9 kWh/100km CO2 0 g/km*
12.500 €

Renault ZOE Intens ZE40, Elektro

39.000 km
43 kW (58 PS)
07/2017
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
12.500 €

smart ForTwo Cabrio ED WinterPaket Ambi, Elektro

19.750 km
60 kW (82 PS)
11/2017
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
12.515 €

smart ForTwo ed passion Cool u Media Sitze, Elektro

8.400 km
41 kW (56 PS)
10/2018
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
12.535 €

smart ForFour ed passion, Elektro

7.300 km
41 kW (56 PS)
06/2018
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
12.575 €

Renault ZOE INTENS zzgl Batteriemiete, Elektro

36.861 km
68 kW (92 PS)
04/2018
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
12.590 €

smart ForTwo cabrio 60kWed prime, Elektro

35.349 km
60 kW (82 PS)
03/2018
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
Renault ZOE LIFE Batteriemiete Option auf Z E 40 Paket, Elektro +

38124 Braunschweig, Autohaus Härtel GmbH

Renault ZOE Intens ZE40, Elektro +

88630 Pfullendorf, Autohaus Gitschier e.K. Pfullendorf

smart ForTwo Cabrio ED WinterPaket Ambi, Elektro +

70825 Korntal-Münchingen, Autohaus Felix Kloz GmbH Korntal

smart ForTwo ed passion Cool u Media Sitze, Elektro +

48155 Münster, Beresa GmbH & Co. KG - Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service

smart ForFour ed passion, Elektro +

49078 Osnabrück, Beresa GmbH & Co. KG - Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service

Renault ZOE INTENS zzgl Batteriemiete, Elektro +

30519 Hannover, CarUnion GmbH Hannover

smart ForTwo cabrio 60kWed prime, Elektro +

80636 München, Mercedes-Benz AG | smart Niederlassung München

Auch ein Barkauf nach Online-Bestellung soll angeboten werden. Das Konzept ähnelt dem von E-Auto-Pionier Tesla, der seinen Vertrieb ebenfalls schrittweise ins Internet verlagert. Wie die US-Amerikaner werden auch die Skandinavier ihr Abo-Angebot (so funktioniert ein Auto-Abo) ausbauen, und zwar unter dem bekannten Label "Care by Volvo". Die vollelektrischen Volvo-Modelle sollen so im Komplettpaket mit Service, Garantie, Pannenhilfe, Kfz-Versicherung (zum Kfz-Versicherungsrechner) und gegebenenfalls mit Ladeoptionen für zu Hause auf die Straße rollen. (Was Sie über Wallboxen wissen müssen)

Auch GM, Jaguar und Ford kündigen Verbrenner-Abschied an

Inzwischen gibt es eine immer weiter wachsende Schar an Autobauern, die sich komplett von Verbrenner-Antrieben verabschieden wollen. Kürzlich etwa kündigte US-Autoriese General Motors an, ab 2035 nur noch emissionsfreie Autos verkaufen zu wollen. Jaguar Land Rover stellte solche Pläne jüngst für seine Nobelmarke Jaguar ab dem Jahr 2025 in Aussicht. Ford plant in etwa mit der gleichen Zeitspanne wie Volvo und investiert dafür 22 Milliarden Euro. Mercedes-Chef Ola Källenius deutete jüngst an, dass der ursprünglich für 2039 geplante Ausstieg um fünf bis acht Jahre vorgezogen werden könnte. (Mit Material von dpa.)

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Fotos: Christoph Börries / AUTO BILD

Stichworte:

Autokauf im Internet

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.