Bosch Car (CES 2017): Vorstellung und Sitzprobe
So stellt sich Bosch autonomes Fahren vor

Was macht der Fahrer, wenn das autonome Auto seine Aufgaben übernimmt? Auf der CES in Las Vegas blickt Bosch mit einer Studie in die Zukunft!
Bild: Bosch
- Max Wiesmüller
Ab 2018 sollen sich Autos selbstständig Parkplätze in Parkhäusern suchen und schon ab 2021 per Highway-Pilot ohne menschliches Zutun über die Autobahn fahren. Automatisiertes Fahren soll dann pro Jahr in Deutschland, den USA und China insgesamt über 11.000 Leben retten, das prophezeit zumindest eine neue Studie von Bosch. Autofahren soll aber nicht nur sicherer werden: Das Showcar für die Technik-Messe CES in Las Vegas (5. bis 8. Januar 2017) zeigt, wie bequem die autonome Zukunft aussehen könnte.
Lounge-Sessel im autonomen Bosch Car

Wie in einer Flugzeugkanzel: Der Steuerknüppel lässt sich zusammenfalten, wenn das Auto selbst fährt.
Bild: Bosch
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So funktioniert die Bedienung
Die Bedienung des Autos erledigen die Insassen über eine Reihe von Displays: Fahrer und Beifahrer steht jeweils ein Bildschirm zur Verfügung. Der Fahrer greift auf Unterhaltungs-, Navi- oder Kommunikationsfunktionen per Eyetracking zu, er steuert sie also mit den Augen. Bestimmte im Bereich der Mittelkonsole getätigte Gesten steuern die Musikwiedergabe. Andere Gesten übertragen Aufgaben an den Beifahrer, das kann zum Beispiel die Auswahl einer Naviroute sein. Ein nicht hörbarer Ultraschalllautsprecher erzeugt eine Art Lufthauch, der bei der Gestensteuerung ein haptisches, also ertastbares Feedback gibt. Auch die Touchscreens arbeiten mit Vibrations-Feedback, sodass sich virtuelle Knöpfe erfühlen lassen. So sollen Touchscreens weniger ablenken.
Intermodalität, mobiles Bezahlen und Personalisierung im Fokus

Per Gesten kann der Fahrer die Musik steuern, Aufgaben lassen sich auch an den Beifahrer weiterschieben.
Bild: Bosch
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