VW T-Roc/Golf-SUV (2017): Bilder und Infos

VW T-Roc/Golf-SUV (2017): Bilder und Infos

VW Golf SUV/T-Roc (2017): Preise, Infos, Test

— 13.04.2017

VW T-Roc klar zur Premiere

Das Golf-SUV kommt! Premiere ist im September, Marktstart noch Ende 2017. AUTO BILD hat alle Infos zum T-Roc und ist ihn bereits gefahren!

Alle Infos zum VW T-Roc auf einen Blick:

Vorstellung: T-Roc bereits ungetarnt fotografiert
Fahren: Spritzig und wendig unterwegs (Update!)
Connectivity: Technik aus dem Golf 7 Facelift
Motoren: VW forciert Erdgasantrieb

Vorstellung: T-Roc bereits ungetarnt fotografiert

VW Golf, Golf Sportsvan und Tiguan fahren schon jetzt auf der gleichen technischen Basis, und bald kommt noch eine Variante hinzu: Der Golf T-Roc in Format und Stil auf halbem Weg zwischen Golf und Tiguan. Der Name für das Golf-SUV kam bereits 2014 bei einer Studie zum Einsatz. Ende 2017 soll er zu den Händlern fahren.

Besondere Kennzeichen des T-Roc: große Räder, mehr Bodenfreiheit und Rempelschutz.

Der VW Golf T-Roc soll die Lücke zwischen Polo-SUV (2018) und Tiguan schließen. Die Technik teilt sich der rund 4,35 Meter lange T-Roc mit dem Audi Q2. Anders als bei Audi könnte es aber auch noch zusätzlich einen T-Roc mit langem Radstand geben. Bereits vor der Premiere auf der IAA sind erste Erlkönigbilder aufgetaucht, die den T-Roc fast ohne Tarnung zeigen: Mit ausgestellten Kotflügeln, höher gesetztem Schlechtwege-Fahrwerk mit großen Rädern und wuchtigen Anbauteilen, angedeutetem Unterfahrschutz sowie eigenständigem Grill und Leuchten mit neuem Innenleben wirkt der T-Roc viel cooler als ein Normalo-Golf. Auf Wunsch ist die Cockpit-Verblendung rund um den Bildschirm in Wagenfarbe lackiert, das Display zwischen den Instrumenten bekommt eine eigene Grafik, Sitze und Einstiegsleisten sind auf Geländelook getrimmt. Allradantrieb, Doppelkupplungsgetriebe und Verstelldämpfer wird es geben, solche Leckereien kosten aber extra. Preislich rangiert der T-Roc dichter am Golf Variant als am Tiguan, also bei rund 20.000 Euro. Der Aufpreis für die geplante Coupé-Version dürfte bei knapp 2000 Euro liegen, voll ausgestattet reichen die Preise bis 45.000 Euro.

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Fahren: Spritzig und wendig unterwegs

Die Fahrleistungen sind gut: 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden, 228 km/h Spitze.

Bequem, spurstabil, mitteilsam, grundsolide – der T-Roc fährt sich wie ein Golf mit Soft-Road-Ambitionen, aber (noch) ohne ausgeprägten Sportsgeist. Der 190 PS starke Zweiliter-TSI kann auf Wunsch mit Allradantrieb und Siebengang-DSG kombiniert werden. Das Resultat ist ein entspannter Antrieb, der Wert darauf legt, dem des Tiguan nicht zu nahe zu kommen. Die Fahrleistungen sind gut: 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden, 228 km/h Spitze, aber deutlich weniger Durchzugskraft als der Zweiliter-Diesel. Auf Landstraßen flüchtet die Automatik früh in den großen Gang. Im Sportprogramm hätte man gerne Schaltpaddel zur Hand, doch die kosten leider Aufpreis. Der T-Roc wirkt ausreichend spritzig und wendig. Die Lenkung vermittelt selbst auf rasch wechselnden Reibwerten viel Fahrbahnkontakt, die Federung ist unerwartet gut.

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Connectivity: Technik aus dem Golf 7 Facelift

Das Cockpit im Golf 7 Facelift zeigt, wohin die Reise bei VW geht.

Elektronik, Infotainment und Assistenzsysteme stammen ebenfalls aus dem Golf 7 Facelift. Die Hoffnung, bei der Hardware mit dem Tempo der Elektronikindustrie Schritt halten zu können, hat man allerdings nicht nur bei VW längst begraben. Stattdessen geht es jetzt darum, die Software nach Belieben überschreiben und Updates ohne Werkstattbesuch drahtlos aufspielen zu können. Zugleich wird das Erfassen und Abgleichen von Daten ständig erweitert und verfeinert. Das Auto lernt mit jedem Kilometer dazu und speichert sein Wissen, für andere jederzeit abrufbar. Ziel ist eine automatische Anbindung des Telefons, dessen Bedienoberfläche samt Apps im Cockpit eingespiegelt wird.

Motoren: VW forciert Erdgasantrieb

Der T-Roc soll vom verbesserten Elektrokonzept des neuen E-Golf profitieren. Bei den Verbrennern wird die Hierarchie ebenfalls neu geordnet. Als Einstiegsmotor dient der Einliter-Dreizylinder mit 115 PS, darüber die neuen 1,5-Liter-Vierzylinder ab 130 PS als Ersatz für die 1,4-Liter-TSI-Aggregate. Auch die Selbstzünder und die Doppelkupplungs-Getriebe stammen aus dem Golf-Regal. Nach dem Diesel erhalten auch die Benziner Zug um Zug Partikelfilter. Der Zweiliter-Turbo des noch nicht bestätigten T-Roc GTI könnte das komplette Spektrum von 230 bis über 400 PS abdecken. In Europa und danach wohl auch in den USA forcieren die Wolfsburger außerdem den Erdgasantrieb. Schließlich bietet CNG bei vergleichbarer Leistung und überschaubaren Kosten ein CO2-Einsparpotenzial von 25 Prozent.

VW T-Roc/Golf-SUV (2017): Bilder und Infos

Autoren: Georg Kacher,

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